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Teufelsbrücke
EW Göschenen
KW Göschenen

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Gemeindekanzlei
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6487 Göschenen
+41 41 885 13 89
+41 41 885 01 89

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6490 Andermatt
+41 41 888 71 00
+41 41 888 71 01
Die erste Besiedelung  

Göschnerreuss

Die erste Besiedlung unseres Tales verliert sich im Dunkel der Vergangenheit. Alemannen drangen wahrscheinlich zu Beginn der christlichen Zeitrechnung, vom Norden den Flüssen und Seen folgend, in unsere Gegend vor.
Ob eine keltische Urbevölkerung schon vorher bestand
ist ungewiss. Göschenen wird erstmals 1290 urkundlich erwähnt.


Man stand damals vor dem ersten Bund der Eidgenossen am Rütli. Der Gotthardpass hatte bereits eine bedeutende Stellung in Handel und Politik erlangt.

Teufelsbrücke
 
Um den Besitz von Göschenen folgten jahrelange
Streitigkeiten zwischen dem Fraumünster von Zürich
und der Abtei Wettingen. Der Schiedsspruch von 1294
regelte den endgültigen Besitz; und zwar alles Gut
und der Turm zu Göschenen ging an Wettingen.
Zu diesem Rechtsentscheid gibt der Bischof von
Konstanz am 17.12.1294 weitere Erläuterungen ab.

Diese Urkunde befindet sich im Gemeindearchiv Göschenen.
Das damalige Leben  

Dorf Göschenen ca. um 1890

 

Durch Jahrhunderte fristeten die Menschen Ihr Leben
aus dem Ertrag des Bodens als Selbstversorger an
Nahrung und allen wichtigen Gütern. Man lebte
in einfachsten, ärmlichen Verhältnissen. Milch, Butter
und Käse waren die Hauptnahrungsmittel. Brot
konnte nur in geringen Mengen aus eigenem Korn
hergestellt werden.


Polenta war beliebt, musste aber aus dem Süden
eingeführt werden, die Kartoffeln gehörten zu
den Hauptnahrungsmitteln, war aber erst 1530 aus
Amerika nach Europa gekommen und wurde seit
1730 im Kanton Uri angepflanzt.

Weiler Abfrutt

 

Ein Haushalt von sieben Personen benötigte für den Lebensunterhalt vier Rinder/Kühe, sechs bis sieben
Ziegen und fünf Schafe.


Viehbestand 1880: 131 Kühe/Zeitrinder , 41 Maisrinder,
14 Kälber, 243 Schafe, 501 Ziegen, 17 Schweine.


(Aus dem Buch „Das Lebensbild einer Gemeinde“
von Edwin Muheim)
Der Name

 


Zollbrücke

 

Der Name Geschenen und Geschinen soll
romanischen Ursprungs sein. Möglich ist auch, dass
aus dem Wort Geschi (Hütte) aus dem
alemannischen Geschi-Geschinen entstanden ist.

Im Wappen unserer Gemeinde findet sich die
Zollbrücke und das Posthorn. Bis 1830 wurde bei
der Zollbrücke Zoll erhoben. Sie ist der letzte Zeuge
aus der Säumerzeit. Jahrhunderte lang zogen Söldner,
Pilger, Säumer, Händler und Viehherden von Norden
in den Süden. Das Posthorn erinnert an den
Postverkehr über den Gotthard
.

Von 1875 bis heute...    

Bau Eisenbahntunnel
1875 Abkurung von der Muttergemeinde Wassen gegen
eine Entschädigung von Fr. 2’500.-
(die Gemeinde Göschenen wird politisch selbständig)
1882 Eröffnung Gotthard-Bahntunnel; an den Erbauer,
Louis Favre und an 177 verunglückte Tunnelbauer erinnert das Denkmal von Pedro Andreoletti auf
dem Dorffriedhof.
1900 Einweihung der neuen Pfarrkirche.
1904 Bau und Inbetriebnahme des Elektrizitätswerkes Göschenen.

Dorfkirche und Schulhaus
1910 Einweihung neues Schulhaus. Der erste Lehrer wurde im Jahre 1873 in der Person von Kaspar Josef Regli angestellt. Jahresgehalt: sFr. 250.-.
1917 Eröffnung der Schöllenen-Bahn, Ende der Postkutschenzeit.
   
   

Bau Staudamm und Kraftwerk
1954 Bau des Kraftwerkes Göschenen und Staudamm Göscheneralp.
1972 Eröffnung Kreisschule Oberes Reusstal in
Gurtnellen KSOR
.
1974 Inbetriebnahme Abwasserreinigungsanlage ARA.
1976 Inbetriebnahme Sport- und Zivilschutzanlage.
Bau Strassentunnel
1980 Bau Gotthard-Strassentunnel ab1970
Eröffnung 5.9.1980.
1994 Betriebsschliessung öffentliches Hallenbad
Göschenen
.
2001 Inbetriebnahme Umfahrungsstrasse Göschenen.
 

 



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